#02: "Gesetze, Spardruck, Sanktionen – Was Praxis und Industrie jetzt wirklich brauchen!"

Shownotes

Die Gesetzgebungsmaschinerie im digitalen Gesundheitswesen läuft auf Hochtouren – vom GEDIG über das Beitragstabilisierungsgesetz bis hin zur Apothekenreform. Doch kommt der Nutzen auch bei den Patientinnen und Patienten an? In dieser Folge der eSchorle sprechen Tobi und Fred mit zwei absoluten Praxis-Expertinnen über die mögliche Lücke zwischen politischem Wunsch und medizinischer Realität.

Unsere Gäste in dieser Folge:

  • Rania Abbas: Leiterin Public Affairs bei der Meierhofer AG. Sie bringt über zwölf Jahre Erfahrung in der Gesundheitspolitik mit und leitet ehrenamtlich die bvitg-Arbeitsgruppe „TI in der Versorgung“.
  • Dr. Annette Rennert: Fachärztin für Allgemeinmedizin aus Dortmund. Sie arbeitet in einer fachübergreifenden Gemeinschaftspraxis (Hausärztliche und diabetologische Versorgung) und berichtet direkt von der „digitalen Front“ im Praxisalltag.

Das erwartet euch in dieser Folge:

- Gesetze im Praxis-Check: *Wir beleuchten die aktuellen Gesetzesinitiativen (u. a. Digitalagentur-Gesetz/GEDIG) und diskutieren, warum Spardruck und Sanktionen aktuell die eigentliche Digitalisierungsvision überschatten. - Die neue Gematik:* Was der Umbau der Gematik zur Digitalagentur für die Steuerungsmechanismen und die Industrie bedeutet. - ePA 2025: Warum die elektronische Patientenakte ein wichtiger erster Schritt ist, aber dringend von einer „PDF-Ablage“ zu einem strukturierten Datensatz (Stichwort: „Health Data Space“) weiterentwickelt werden **muss, um in der Praxis zu funktionieren.

  • Das Drama um die E-Überweisung: Warum der aktuelle Prozess Praxen mehr Zeit kostet als er einbringt und wie smarte, intersektorale Lösungen (z. B. für Terminvermittlung und Vorabinformationen) aussehen müssen. - Der Ruf nach Zusammenarbeit: **Ein Plädoyer für mehr sektorenübergreifende Kommunikation und Lösungen, die sich am konkreten Behandlungsprozess orientieren – statt an starren Vorgaben.

* Unser Takeaway:* Die reine Bereitstellung von Technologie reicht nicht aus. Wir brauchen einen echten „Nutzen-Fokus“ und Systeme, die so gut vernetzt sind, dass Praxen und Kliniken wieder mehr Zeit für das Wesentliche haben: die Gesundheit der Menschen.

Transkript anzeigen

00:00:10: Herzlich willkommen zur E-Schwalle, eurem eHELF Tech Talk.

00:00:14: Wir servieren euch echtes Maxiswissen frisch eingeschenkt ganz ohne trockenen IT Sprich.

00:00:19: Lockere Experten Talk auf Augenhöhe für alle die im Gesundheitswesen digital durchstarten wollen und in diesem Sinne Prost und Auf geht's!

00:00:27: Hey Freddy, sag mal wir beide reden ja quasi fast tagtäglich über die Telematikinfrastruktur, über die ganzen neuen Gesetze technische Sprünge und Möglichkeiten.

00:00:38: aber Hand aufs Herz und wenn wir ehrlich sind, meistens klingt das ganz schön trocken.

00:00:43: Außen stehende eher so ein bisschen nach IT-Wüste oder was meinst du?

00:00:47: Absolut Obi!

00:00:48: Genau deshalb machen wir jetzt die Heeschwolle.

00:00:50: Wir wollen endlich die Brücke schlagen zwischen diesen ganz komplexen regulatorischen Anforderungen dem Was in der Klinik oder der Praxis am Ende wirklich ankommt.

00:00:59: Ja genau, also der Name ist Programm.

00:01:01: Wir nehmen uns die wichtigsten Themen einfach der E-Helfebranche vor.

00:01:05: wir besprechen sie locker als erst mal ganz gemütlich bei einer kühlen Apfelscholle zusammen ohne oder zu meist ohne Bullshit Bingo aber dafür mit echten Mehrwert für den Alltag und für euch

00:01:16: Und ich denke vor allem auch wirklich auf dem Punkt gebracht.

00:01:18: In jeder Folge sollten wir schauen wo die Reise im digitalen Gesundheitswesen hingeht immer zukunftsorientiert und direkt mit einem Puls an der Zeit.

00:01:27: Wir laden spannende Gäste ein Mischen die Meinungen durch und schauen, welche Konzepte in der Praxis wirklich schmecken.

00:01:32: Ich glaube das ist das, wofür wir stehen sollten.

00:01:35: Also wenn ihr wissen wollt wie Digitalisierung im Gesundheitswesen wirklich funktioniert ohne dass euch nach fünf Minuten der Kopf raucht abonniert die E-Schorle ab jetzt regelmäßig überall wo es Podcasts gibt.

00:01:48: Liebe Gäste lieber Tobi Gefühl kommt gerade ein Gesetz nach dem anderen.

00:01:52: Wir haben GDK Beitrag Stabilisierung Apothekenreformen.

00:01:56: ich glaube da müssen wir einmal Ein bisschen genauer hinschauen, was das Ganze bedeutet und was es auch für die verschiedene Leistungs-Eberingergruppen bedeutet.

00:02:03: Und eigentlich auch wie läuft denn so ein Gesetzgebungsverfahren?

00:02:07: Da geht eine Menge Gespräche.

00:02:09: Wir haben Gerüchte.

00:02:11: heute auf Fünfzehnte, Siebte hat das Kabinett Gedeck entschieden.

00:02:15: wir haben zwei erfahrene Gäste verengladen.

00:02:17: Tobi sag mal was.

00:02:19: Ja, genau.

00:02:19: Wir gucken uns das heute mal näher an wie das mit den Gesetzen so läuft.

00:02:22: ja und dazu haben wir mit dabei Rania Abbas die leitet nämlich den Public Affairs Bereich bei der Meyerhofer AG Und mit einem Master of Science im medizinischen Prozessmanagement verbindet sie mit über zwölf Jahren Erfahrungen in digitalen Gesundheitswesen, Gesundheitspolitik IT- und Versorgungspraxis.

00:02:41: Ehrenamtlich Das kommt noch dazu und hilft uns natürlich sehr beim Verstehen Leidet sie die BVITG Arbeitsgruppe TI in der Versorgung Insbesondere die Taskforce EPA für alle, seit zwanzig-dreinzwanzig und repräsentiert den Stadtzunehrensektor auch heute.

00:02:54: Und damit auch die KISS Perspektive vom Gesundheitswesen.

00:03:00: Seit diesem Jahr hat sie uns verraten pro Mimibizie im Bereich der endometriose Versorgung in Deutschland und analysiert Sekundärdaten aus der EPA Für alle.

00:03:11: Dazu engagiert sich auch für den Nachwuchs im Gesundheitswesenn unter anderem als ehemalige Sprecherin der BVITG Chennext und ist im Olga-Omoderationsteam der LVLUPH.

00:03:22: So, dann haben wir noch jemanden mit dabei heute, nämlich die Annette Renat.

00:03:27: Da freuen wir uns auch sehr an, Annette ist Fachärztin für Allgemeinmedizin in der Praxis im Kaiserviertel in Dortmund mitten.

00:03:35: Die Praxis ist eine hausärztliche Gemeinschaftspraxis Annette und Diabetologische Schwerpunktpraxis und bietet hausärtzliche internistische und diabetologischen Versorgung an Und insofern bringst du uns die Perspektive aus der ambulanten Versorgung mit und auch so ein Blick auf den Praxisalltag.

00:03:53: Was bedeutet das denn dann alles für uns?

00:03:56: Und im PVS, in der EPA, E-Berweisungen, Patientensteuerung all diese ganzen Dinge und gibt es vielleicht auch Entlastung für Ärztinnen und Ärzte und auch Teams oder ist das nur Stress?

00:04:06: ja also ganz herzlichen Dank an euch.

00:04:08: schön dass ihr da seid und freuen wir uns und sind mal gespannt was was wir finden.

00:04:15: aber Lass doch mal vorne nochmal anfangen, Frederik.

00:04:21: Vielleicht kannst du kurz in der Einleitung was sagen?

00:04:24: Ist das irgendwie eher Geschwindigkeit für dich, Gesetzgebung oder ist es jetzt mit den vielen Gesetzen auch da wo wir eigentlich hin wollten?

00:04:33: Ich würde sagen dass auf jeden Fall spürbare Bewegungen, positive spürbaren Bewegungen.

00:04:39: aber die Gesetze, die wir gerade wie heute ein bisschen stärker betrachten wollen haben unterschiedliche Schwerpunkte.

00:04:44: Das heißt Das geht nicht alles in diese Einrichtung, sondern mit dem GEDIC schauen wir auf Digitalisierung und Datengesetze.

00:04:53: Das heißt so mehr Richtung Gematik, Hersteller und Co.

00:04:57: Mit dem Beitrag Stabilisierungsgesetz, da gucken wir auf die Kosten, das geht Richtung Kasten, es geht Richtung quasi dann auch haushärztliche Versorgungen allen drum dran.

00:05:05: Da können wir schauen wieder drauf sozusagen... Wo wird was gestrichen?

00:05:09: Vielleicht eher, ne.

00:05:10: Das ist ein Beitragsstabilisierungsgesetz und mit dem Apotheken- und Kompetenzgesetz erderes Gesetz für Weiterentwicklung der Apothekensversorgung.

00:05:19: also wie können wir in diesem Schwerpunkt mehr machen?

00:05:22: sozusagen was wird dort mehr an die Hand gegeben?

00:05:24: deswegen sind das drei verschiedene Ansätze.

00:05:29: Grundsätzlich kann man da sagen Geschwindigkeit allen reicht aber auch nicht sondern entscheidend ist am Ende wer operationalisiert hier Vorgaben?

00:05:36: Wer bezahlt die Umsetzung?

00:05:39: Was hat das für Impact auf Systeme, die jetzt im Markt sind?

00:05:42: Das heißt, weil das hat immer Auswirkungen auf alle.

00:05:44: Wie können wir damit umgehen?

00:05:46: und dann ist auch wichtig so kommt der Nutzen eigentlich irgendwo an.

00:05:50: Das ist einfach ein wichtiger Part.

00:05:52: Aber nach vielen Jahren der ganzen Einzelprojekt, den wir haben, ist das wieder auch ein gutes Gesamtpackage wo wir sagen okay is safe enough to try und gehen mal sozusagen in die nächsten Schritte.

00:06:03: Jetzt hast du ganz viele Gesetze gesagt mit ganz vielen Buchstaben, was mich ja immer fragt und dann höre ich immer weiß nicht wie es euch geht.

00:06:11: Ja da ist jetzt wieder ein Meilenstein und das ist jetzt durchs Kabinett und das weiß ich nicht.

00:06:16: Da glaube ich müssen wir einmal drauf gucken.

00:06:18: Rania, du bist jemand die da glaube ich auch echt Ahnung hat.

00:06:21: vielleicht kannst du uns einfach mal sagen was bedeutet denn?

00:06:24: Es gibt jetzt einen Referentenentwurf oder was muss man eigentlich machen bis so ein Gesetz final ist und bis es dann quasi bei Annette ankommt?

00:06:33: Ja, gute Frage.

00:06:34: Es sind auf jeden Fall ganz viele Schritte die erst mal passiert werden müssen damit ein Gesetz in Kraft tritt.

00:06:42: der Referentenentwurf ist ein ziemlich ja frühes junges Stadium eines Gesetzes in den zuständigen Ministerien ihr Entwurf eben einbringen das dann über verschiedene Verbände und Länderanhörungen übers Bundeskabinett zu einem Regierungsentwurf werden, wenn's dann das Kabinett und auch Bundesrat passiert haben.

00:07:08: Es geht dann in den Bundestag... weiter bis es dann schlussendlich irgendwann im Bundesgesetzplatz steht und dann auch in Kraft treten.

00:07:16: Und damit zeigt sich ja auch die verschiedenen Gesetze, die Friedgrat schon angesprochen hat.

00:07:22: Das gedeckte ganz aktuell topaktuell heute erst im Bundeskabinett beschlossen wurden und damit liegt jetzt der Regierungsentwurf vor und das parlamentarische Verfahren kann beginnen beim B-Staubgesis So ein bisschen weiter schon und da schauen natürlich jetzt alle noch mal ein bisschen näher drauf, weil wie Fred auch schon gesagt hat.

00:07:45: Da geht es halt sehr viel um Sparmaßnahmen, sehr viel darum wo auch vor allem jetzt wenn ich aus der stationären Perspektive und den Kunden der Meierhofer AG sprechen darf ja diese dieser Reformdruck mit auf diesen Sparzwangen trifft.

00:08:02: Und das ist keine leichte Situation auf der einen Seite, die Vorteile der Digitalisierung zu präsentieren, wohingegen wir auf der anderen Seite natürlich die Sparmaßnahmen mitdenken müssen.

00:08:14: Das heißt, unsere Aufgabe ist es gerade auch beratend tätig zu sein neben dem ganzen Gesetzgebungsverfahren und da je früher, desto besser Ja, Input man da seinen Kunden mitgeben kann, desto sicherer fühlen sie sich und das ist gerade unser Outkommen.

00:08:36: Das glaube ich nicht.

00:08:37: Ich glaub' da gibt's wahrscheinlich auch viel Beratungsbedarf.

00:08:40: insofern Annette wenn du das alles hörst ja?

00:08:43: Und du bist mitten in der Sprechstunde und hörst die Gesetze kommen und da deutet sich was an Was würdest du sagen?

00:08:52: Guckt man da lieber, dass man frühzeitig darauf schaut und guckt was da kommt oder schaut man sich das erst an wenn es dann soweit ist.

00:08:59: Wie geht's dir so?

00:09:01: Ja also eine gewisse Resilienz mussten wir entwickeln aus den letzten Jahren.

00:09:06: ich glaube Das haben alle immer mitbekommen.

00:09:08: Andererseits ist es natürlich auch so, dass manche Dinge dann auch relativ schnell kamen von denen man dann so ein bisschen überrumpelt wurde.

00:09:15: ja also ich glaube ehrlich gesagt das die Stimmung gerade relativ gedrückt ist bei allen und auch alle sehr ja also diesen Optimismus den ich ja immer versuche zu verbreiten bezüglich Digitalisierung und Prozessen und all diesen Dingen wenn das quasi durch eine Ungewissheit auf so einer Ungewessheit trifft, was denn in der Zukunft ist und was Vanja Garra auch schon gesagt hat.

00:09:39: Und dass es dann darum geht das auf einmal vielleicht gar keine Gelder mehr zur Verfügung stehen wo man sich vielleicht gerade überlegt hätte, dass man doch vielleicht etwas verändern möchte.

00:09:47: ich glaube das ist schon eine ganz schwierige Situation und wie gesagt die Stimmung unter meinen Kollegen glaube ich gerade nicht sehr gut, muss man sagen.

00:09:56: Weil man einfach nichts hat, woran man sich gut halten kann oder wo man also dieses Sicherheitsgefühl fehlt grade allen.

00:10:04: Jetzt ist ja wenn wir mal ein bisschen eintauchen in dem Gedik stehen ja auch eigentlich ganz gute Sachen drin so dass man zum Beispiel die Epa stärker in die Versorgung bringen soll und Eigentlich klingt das ja für ambulante Leistungszerbringer erstmal ganz positiv, man hat mehr Informationen.

00:10:27: Aber wie gestaltet sich das denn im Praxisalltag?

00:10:30: oder auch was würdest du dir da vielleicht wünschen aus deiner ambulanten Tätigkeit?

00:10:37: Also ich finde auch viele Dinge wirklich gut weil ich glaube wir brauchen Veränderung so wie wir es jetzt gemacht haben.

00:10:44: die ganze Zeit funktioniert es nicht und wir müssen da irgendwie schneller werden.

00:10:50: Das hat Fred ja auch gerade schon gesagt und da muss es Impulse geben, dass man auf so ein bisschen in die richtige Richtung geschubst wird.

00:11:00: aber was halt am wichtigsten ist das hinterher auch was rauskommt was halt spürbar wirklich dann auch hilft vor Ort.

00:11:08: also wenn's immer nur darum geht ihr müsst sparen ihr bekommt weniger Geld und es wird alles noch immer viel mehr und viel aufwendiger.

00:11:18: Ich glaube, da machen viele dicht und sind dann quasi steigengedanklich dann komplett aus.

00:11:24: Und das ist ja was, was wir auf gar keinen Fall wollen.

00:11:30: Der Grund dieser ganzen Geschichte ist, dass wir die Gesundheitsversorgung verbessern.

00:11:33: Das ist unser Anliegen.

00:11:35: Und ich glaube, dass es schwierig ist, gerade so zu erreichen.

00:11:40: Wenn man jetzt in der Klinik schaut ran, wie wirkt sich das DEPA dort aus?

00:11:48: nicht nur Nutzer, sondern eigentlich ihr Datenlieferant für die EPA und alle anderen bauen darauf auf.

00:11:54: Ja also das muss man differenziert beantworten tatsächlich.

00:11:57: Also ganz klar und das nehme ich jetzt schon mal vorhin weg Die EPA ist so wie sie jetzt eingeführt wurde im Jahr Digitalisierungsprojekt in Deutschland, wenn ich sogar in Europa.

00:12:12: Das heißt egal was jetzt die letzten zwanzig Jahre waren und das hört man ja super oft, ne?

00:12:16: Jetzt haben wir schon zwanziger Jahre an der E-Fahrung gemacht und jetzt haben wir grad mal PDFs.

00:12:20: Bei all den kritischen Stimmungen glaube ich dass wir auf einen super richtigen Weg sind.

00:12:25: Das möchte ich vorwegnehmen.

00:12:26: Nichtsdestotrotz glaube ich schon, dass sie Unterschiede haben.

00:12:29: Wir haben Unterschiede zum einen natürlich im niedergelassenen Markt mit dem Software am dientenden Und im Kliniksektor das Gleiche.

00:12:37: Deshalb ist es uns und mir auch über den DVITG, aber natürlich auch intern bei uns immer super wichtig gewesen Transparenz zu kommunizieren wo wir gerade stehen.

00:12:47: Mir auch von externen sozusagen die nächsten Ausbaustufen der EPA anzusehen und interner zu evaluieren.

00:12:55: Ist das so überhaupt in Klinikalltag möglich und umsetzbar?

00:13:00: Also ich glaube, die EPA kann erst dann wirklich ihre Nutzen entfalten wenn sie mehrwert stiftet.

00:13:07: Und das ist ja auch kein Geheimnis noch nicht der Fall im Kliniksektor.

00:13:11: Das liegt daran dass bis dato einfach in technischen Spezifikationen ja Kliniksektor noch nicht ausreichend mitgedacht wurde.

00:13:21: Und da geht es nicht darum, dass ein PVS ein kleines Kirses oder Weißversa, es geht darum Prozesse einfach neu zu denken und das mit seinen Kunden.

00:13:30: Das ist eine Sache die kann man halt einfach nicht in so einer kurzen Zeit machen.

00:13:34: Da sind wir gerade dran, da haben wir auch eine super Zusammenarbeit mit der Gematrik, mit dem BVETG.

00:13:39: aber wie als Herstellende sagen unseren Kunden so wie jetzt ist, ist es einfach schwierig Ja, es umzusetzen.

00:13:47: Wir sind natürlich trotzdem alle fristgerecht haben die Epa ausgerollt und jetzt würde es darum gehen zusammen die Epas zu dem zu machen was sie werden kann und das ist einfach der Steuerelement der Gesundheitsversorgung in Deutschland.

00:14:03: Jetzt haben wir über die Gesetze gesprochen dass hier häufig das Was- und das Wie entscheiden dann später auch andere Annette.

00:14:10: wenn man jetzt so ein bisschen schauen würde so du könntest sagen so wünscht dir etwas Epa, weitere Funktionen eindeutend dran.

00:14:17: Was würdest du dir so von Software herstellen wünschen?

00:14:19: Also jetzt nicht einfach nur sagen ich will keine Idee für alles für mich macht sondern hättest du besondere Funktion und Features die dir auf jeden Fall wirklich helfen würden in dem Datenhaushalt den wir dann haben dein Leben zu erleichtern

00:14:35: Den wir haben oder den ich mir wünschen würde.

00:14:37: Den, den wir haben werden kumponjektiv durch die Epa und anderen dran.

00:14:42: Und dann den funktionen wo du sagst das rundet den versorgungsprozess deutlich ab

00:14:48: ist ja auch bald weihnachten insofern heute.

00:14:53: Also ich finde Ich bin ja bekennender großer epa fan und ich unterstützt das total und ich finde das super wichtig und richtig gut dass es das jetzt gibt.

00:15:03: Ich glaube aber, dass wir daran gesehen haben das eigentlich die Datenlage unser großes Problem ist und was wir ja auch gerade schon gesagt hat.

00:15:11: Auch in den Praxen es viele Prozessprobleme gibt und nicht nur ein Datenproblem.

00:15:16: Und da würde ich mir tatsächlich wünschen, dass Wir die EPA quasi so als ersten Step nehmen und dass wir uns einfach immer Gesundheitsdaten austauschen mehr unterhalten und dass wir quasi da nicht anfangen, wie wir es halt haben so viele Silos zu haben sondern das wir quasi einen Gesundheitsdatenschatz haben aus dem wir uns dann so bedienen können.

00:15:38: Wie wir ihn brauchen in den Praxen in der Versorgung.

00:15:42: Da sind ja relativ viel Überschneidungen bei vielen Sektoren.

00:15:46: also die Wir brauchen alle Diagnosen, wir brauchen alle die Medikation, wir brauchen alle Vitalparameter all diese Dinge sind vorhanden sind an unterschiedlichen Stellen halt irgendwo zentral halten, damit wir alle darauf zugreifen können und dann sie quasi das wäre jetzt der Wunsch an die Systeme dahinter.

00:16:04: Für mich also für meinen Use Case so aufbereiten dass ich quasi eben nicht suchen muss sondern dass ich ihn da habe wo ich ihn gerade brauche am Patienten der vor mir sitzt der ein Problem hat.

00:16:16: Darf ich da vielleicht noch ganz kurz was ergänzen zu?

00:16:19: Weil ich glaube, wir haben uns da den perfekten Tag für unseren Podcast tatsächlich ausgesucht.

00:16:24: Heute steht es nicht nur im Sinne von irgendwelchen Gesetzen die in die nächste Stufe erreichen sondern... Mit dem heutigen Tag gibt es ja auch den digitalen Medikationsprozess, den DGMP.

00:16:36: Und ich glaube das ziemlich schnell sowohl im niedergelassenen Bereich und hoffentlich dann irgendwann auch im stationellen Bereich die Mehrwerte entstehen weil eben strukturierte Daten jetzt das Thema sind, Prozessanpassungen

00:16:49: etc.,

00:16:50: was sich super positiv hervorheben muss ist dass Diese Pilotierungsphase dieses DGMP ist nun auf zwei Kohorten aufgeschlüsselt wurde.

00:17:00: Das heißt, zum einen erst mal wirklich nur mit Leistungsabbringenden ins niedergelassenen Sektor und dann geht es nämlich zu Apotheken und dem nächsten Schritt.

00:17:08: also Es wird nicht mehr gehofft das es funktioniert sondern dass es wirklich auch System dahinter Das ist da im Klinikbereich ankommt dauert's wahrscheinlich noch eine Weile aber das wollte ich einmal noch positiv hervoreben.

00:17:21: Ich fand auch ganz spannend was du gesagt hast Annette weil Prozessgestaltung in eurem Praxisbereich, im Klinikbereich ist ja auch schwer was irgendwie per Gesetz vorgegeben werden kann und du sagst dieses Zusammenspiel eben auch Industrie.

00:17:38: Und Gesetzgebung ist da denke ich dann eine wichtige Frage und auch eine Übersetzung.

00:17:43: das zweite was du ja auch gesagt hast es Daten verteilen also Epa Ja Da haben wir die Daten drin und heute ist ja Das auch das Wünschte war, wir haben jetzt gelernt.

00:17:56: Das ist vom Kabinett beschlossen es geht dann erst weiter in der Gesetzgebung.

00:18:00: ja aber dass die Datenverteilungen mit Überweisung ist wenn wir sich wissen eben auch sehr stark heute noch mal vorgehalten worden.

00:18:12: Das heißt wieder ein Papierformular was geduldig an gelbe Tonnen am Straßenrand im Regen stand und damit verschickt wurde dann elektronisch werden so fährt vielleicht ganz kurz unseren Zuhörern.

00:18:26: Wenn wir E-Überweisung hören, dann denken immer noch, wir verschicken jetzt so ein Papier als PDF oder haste da eine Idee wie das dann wirklich sein kann?

00:18:37: Ja ich

00:18:38: würde schon sagen, definitiv ersetzt das Formular nicht papier zu digital.

00:18:43: also das Ehrezept ist zwar auch schon so gestartet aber am Ende hast du genau Funktionen wie verfügbarkeitsanfragen und Co.

00:18:49: durch die Systeme gehabt.

00:18:53: genauso sein und auch kommen, dass wir haben eine strukturierte Fragestellung, die reingehen können.

00:18:58: Wir können Dringlichkeitsbedarf abbilden, wir können Terminvermittlungen starten.

00:19:02: also das heißt, wir haben danach folgende Prozesse, die darauf aufbauen, die verknüpfen können.

00:19:07: Also verknüpfen eigentlich Ketten miteinander und können auch in dem Rahmen bessere Vorinformation für den Empfänger bereitstellen.

00:19:14: ist es nicht eine reine Digitalisierung eines einer ASCII-Zeichens sozusagen in digital, sondern wirklich die Verknüpfung von Faden miteinander damit verschiedene Funktionen genutzt werden können und auch verschiedene Teilnehmer dabei sein können.

00:19:33: Wenn man schaut so das ist ein guter Übergang für nette.

00:19:36: noch mal in den ambularten Alltag hast du denn Probleme mit Überweisungen?

00:19:40: Also gibt es Sachen wo du sagst Das sollte auf jeden Fall nochmal viel besser werden weil das nervt mich in dem jetzigen Prozess der Überweisung an Fachärzte und Co.

00:19:50: Vieles.

00:19:53: Ich bin, hat man jetzt vielleicht gerade auch schon mal gehört ja eigentlich ein Fan davon dass wir einfach besser zusammenarbeiten und das ist glaube ich auch der Punkt an dem man ansetzen muss damit wir Gelder sparen die wir grade einfach nicht haben weil wir viele machen das gleiche Und jeder will dafür natürlich entlohnt werden.

00:20:15: Ja, und wenn wir da irgendwie mal eine Plattform finden würden... Da ist ja die EPA jetzt so der erste Ansatz wo wir das erste Mal gucken können zum Beispiel jetzt über die Medikationsliste, die jetzt dafür vielleicht gar nicht gedacht ist.

00:20:27: aber jetzt erst einmal sehe ich wer spielt denn noch mit in diesem Game sozusagen?

00:20:32: Also wer verordnet, wer, also darüber kann ich mir indirekt Informationen ziehen Wenn wir zur Überweisung kommen, ja natürlich ist das für mich wichtig wo mein Patient hingeht.

00:20:43: Weil ich als Hausärztin habe mir Gedanken gemacht was hat der?

00:20:47: Ich kann es nicht lösen sein Problem.

00:20:49: Das heißt ich möchte ihn weiter schicken.

00:20:54: jetzt gar nichts gemacht habe, sondern ich hab das ja vorbereitet.

00:20:57: Ja?

00:20:57: Das heißt... Ich habe schon mir Gedanken gemacht und die möchte ich eigentlich auch so strukturiert weitergeben dass der nächste nicht wieder bei null anfängt.

00:21:05: So ist es aktuell natürlich weil der Facharzt kennt den Patienten in Zweifel gar nicht.

00:21:09: Der hat auch keine Unterlagen.

00:21:10: Jetzt kann er vielleicht in der EPA gucken und sich einen PDF angucken aber die Datengrundlage ist für ihn erstmal mau weil er hat in Zweifele nur diesen Papierzettel wo drauf steht Meine Verdachtsdiagnose und wenn man sich Mühe gibt noch ein paar Zeichen dazu, aber auch dieser Text ist natürlich begrenzt.

00:21:28: Und dann kommt das nächste, ist natürlich auch immer wieder die Sache und sagen die Kollegen auch ja gut aber der kriegt dafür auch Geld.

00:21:34: Dann kann er das ja auch machen.

00:21:35: also Das ist eigentlich der Punkt wie die Überweisung dahinter ist.

00:21:39: Natürlich müssen so viele Informationen zum nächsten Wie möglich damit eben diese Doppelbehandlung und diese Sachen nicht passieren.

00:21:46: was aber auch Einfach mir wichtiger wäre noch wäre dass wir einfach zusammen an einem großen Pool arbeiten und eben Nicht jetzt anfangen wie früher.

00:21:55: achja jetzt mache ich das elektronisch dann ruft er sich halt nicht auf den Zettel ab, sondern hat es schon mal irgendwie digital.

00:22:04: Also das natürlich ist das besser aber ich glaube dass das draufgucken wie wir generell auf diese Versorgung gucken, sich in unserem Kopf ändern muss.

00:22:12: Den Rückkanal der wäre bestimmt auch noch wichtiger weil sonst erfährst du beim nächsten Besuch eines Patienten ja ich war da und da so das glaube ich im Rahmen der E-Überweisungen war auch nochmal ein guter Feedback Schleife oder sowas.

00:22:24: Er hatte überhaupt einen Termin wahrgenommen Weil manchmal machst du eine Überweisung, geht dir in die vielleicht gar nicht hin.

00:22:29: Und auch dann mit welchem Befund kommt da zurück?

00:22:33: und den hast du vielleicht schon vorher?

00:22:35: Genau.

00:22:35: So ein bisschen was wie die Medikationsliste nur die Überweisungsliste.

00:22:39: Dass ich mir das so angucken kann...

00:22:45: Du hast ja die Zusammenarbeit angesprochen, Annette.

00:22:49: Da liegt es natürlich nah ran, dass wir noch mal auf dem Kliniksektor schauen.

00:22:56: Überweisung, wie gesagt ist ja nicht nur PDF von rechts nach links.

00:22:59: Sondern es hat ja auch Einfluss auf euch und vielleicht kannst du das aus der Klinikperspektive noch mal beleuchten?

00:23:07: Ja wir waren ja vorhin bei Weihnachten und wünscht ihr was, so eine völlig tollen...

00:23:11: So sieht's aus!

00:23:12: Wenn wir perspektivisch da sektorenübergreifend wirklich zusammenarbeit auch so gestalten könnten.

00:23:20: Das ist ein Mehrwert bietet.

00:23:21: aber ja also was war seit er absolut?

00:23:24: Die Eberweisung betrifft natürlich auch den Stadt-Sinnsektor, genauso wie den Ambulanten.

00:23:28: Weil häufig wird das Thema erst nur für Arztpraxen wahrgenommen, so wie bei vielen anderen aber tatsächlich ist es auch für Krankenhäuser für Bildes eine sehr große Bedeutung Nicht zuletzt, weil hier nicken einfach jeden Tag Empfänger von Überweisungen sind.

00:23:44: Ob in Ambulanzen spezial spricht und Hochschulambulanzen an der Tat schon gerade gesagt gefiel da im Vorfeld einfach schon passiert ob es jetzt in der vorstationären Diagnostik ist selektive Eingriffe aber an der Schnittstelle entscheidet sich halt einfach oft ob ein Prozess, ein Behandlungsprozess aus Patientinnensist als reibungslos oder eben nicht reibungslos wahrgenommen wird.

00:24:05: Und bis dato ist das halt noch nicht der Fall.

00:24:08: und weil du auch nach meiner Perspektive aus stationärer Sicht nochmal ganz konkret gefragt hast heute erleben wir halt einfach Super viele Medienbrüche, Patientinnen und Patienten kommen dann eben bis heute mit Papierüberweisungen.

00:24:22: Mit unvollständigen Informationen.

00:24:24: Es fehlen irgendwelche Vorbefunde was einfach diese zeitliche Komponente soweit nach hinten verlagert.

00:24:32: das bindet einfach auch personelle Ressource und im schlimmsten Fall werden da auch irgendwelchen Eingriffe abgesagt was natürlich auch wieder mit Kosten verbunden ist.

00:24:41: so mit den Gedeck und sowie es eben jetzt in dem Gesetz steht, soll die Eberweisung deshalb deutlich einfach strukturierter sein.

00:24:50: Es soll ein digitales Formular sein und Ziel ist dann wie er natürlich schon sagt im strukturierten Sektoren übergreifenden Versorgungsfahrt zu haben.

00:24:58: Und da liegt der eigentliche Mehrwert nicht nur in der Eberweisung selbst sondern am Ende des Tages Integration in einem klinischen Workflow zurück ins KISS und auch weitere Anwendungen wo dann die Informationen da ankommen, wo sie auch gebraucht werden ohne den Medienbruch.

00:25:15: Und genau darin würde ich jetzt sagen liegt auch die strategische Bedeutung für Krankenhäuser.

00:25:20: wäre die Information dann intelligent vielleicht auch in einen neueren oder angepassten Prozess integriert verbessern nicht nur die Patientensteuerungen sondern auch hoffentlich die Versorgungsqualität und erhöht dann auch die Effizienz dadurch.

00:25:35: Ja das hört sich ja fast so an als müssten wir uns mit dem Gedick beeilen hier.

00:25:40: Lass aber nochmal in eins reinschauen.

00:25:45: Es ist ja schön, wenn wir damit Impulse geben für die Umsetzung.

00:25:48: jetzt muss es auch irgendeiner tun am Ende des Tages.

00:25:52: Man hat das in den Beschluss ja auch reingeschrieben.

00:25:57: Wenn man's mal ein bisschen provokant sagt mehr Macht für die Gematik.

00:26:00: Ja Fred vielleicht kannst du was dazu sagen?

00:26:04: Ist das eher Vorteil oder Risiko?

00:26:08: macht das Sinn, dass man da einfach deutlich durchgeht.

00:26:12: Wir hatten bei Annette auch gehört – das fand ich auch interessant -, dass es eben auch eine Frage ist wie das dann auch am Ende ausgestaltet ist?

00:26:18: Wie das im System dann auch ausgestallt hat, was denkst du dazu?

00:26:25: Ich war ja selber einen Dekade lang in den Kinderschuhen der Gemartik mit dabei und

00:26:30: d.h.,

00:26:30: da waren wir eigentlich Spezifikatüre an Standardsmehrverfass-Zulassungen vorgenommen ganz viel Wert auf Interoperabilität gelegt.

00:26:39: Dann haben wir eine Ausschreibung gemacht, um ein Infrastruktur anzustoßen und die Autobahn sozusagen zu bauen.

00:26:44: Und ich glaube durch das GEDIC und auch jetzt durch das Papier der Gematik wird klar, dass die Gematiken mehr Steuerungsorgane werden.

00:26:52: Das heißt sie wird selbst Ausschreibungen und Betriebssicherstellen in dem Dienst einmalig bereitgestellt werden genau um eigentlich eine Garantie zu geben Auch Dienste immer da sind verfügbar, so arbeiten wie sie sollen und auch immer auf dem neuesten Stand sind.

00:27:11: Das heißt, da wird schon eine größere Rolle einfach der Gematik zugeschrieben um künftig viel besser priorisieren zu können, um durchsetzen zu können und natürlich um Interoperabilität verbindlicher zu machen.

00:27:26: Das wird am Ende alle betreffen und wir alle müssen dann aus Hersteller Sicht mit der Gemathik an einem Strang ziehen Und an der Umsetzung der Gesetze arbeiten, da wird aber noch eine Menge passieren und eine Menge Änderungen wieder kommen.

00:27:43: Das heißt das machen wir nicht zum ersten Mal.

00:27:47: Alle fünf Jahre gibt es sozusagen so eine iteration wo es um Machtverschiebung geht und wo quasi immer wieder neue Aufgaben kommen und neue Steuerung.

00:28:01: Die Leute, die schon länger dabei sind kennen das und ich glaube diesmal wird es nochmal wieder eine Stufe verbindlicher.

00:28:10: So würde ich das erstmal zusammenfassen.

00:28:12: Nette wenn ihr so Gematik hört oder so im ambulanten Bereich bis in der Sprechstunde.

00:28:16: und ist das irgendwie für dich bümische Dörfer?

00:28:20: Und du sagst naja, Hauptsache es wird irgendwie... Oder ist das etwas was dich beschäftigt?

00:28:26: Also mich persönlich beschäftigt das.

00:28:28: natürlich bin aber, glaube ich auch eher bubble als der so Standard Hausarzt.

00:28:34: Der, glaube Ich mit dem Wort Gematik und TI eher graue Haare verbindet um es mal freundlich zu sagen.

00:28:45: Ja?

00:28:46: Ich glaube dass das einfach viele technische Dinge sind die meine Kollegen nicht gut verstehen weil man nicht so genau weiß, was sich dahinter verbindet und weil die Erfahrung aber damit also wenn man Kontakt damit hat meistens eher negativ als positiv besetzt sind.

00:29:03: Weil wann hat man Kontakt dazu?

00:29:05: Wenn es irgendwas Neues gibt oder wenn irgendwas wieder nicht funktioniert, weil man keine Karten einlesen kann oder weil jetzt hier irgendwelche Connectoren abgelaufen sind oder weil man sein Ausweis wieder tauschen musste.

00:29:18: Das sind alles so Kontaktpunkte, die man halt in diese Sparte hat.

00:29:22: Das heißt, ich glaube die Konditionierung ist was das angeht nicht gut.

00:29:27: Tobi, die Frage stellt sich ja daraus und wir haben hier so ein bisschen in andere Wirtschaftsweige geguckt.

00:29:33: Was wird denn eigentlich die gematigste?

00:29:36: So Android des Gesundheitssystem oder sogar eher eine Bundesnetzagentur?

00:29:41: Wo geht die Reise denn wohl hin?

00:29:43: Die einen sagen so, die anderen so.

00:29:47: Aber ich glaube was Annette ja auch sagt ist A- die Verbindlichkeit, dass man eine gewisse klare Roadmap drin hat aber tatsächlich eben auch das jemand dafür verantwortlich ist, dass es vernünftig ausgestaltet ist.

00:30:04: und noch etwas hast du gesagt Anette?

00:30:07: Dass man uns quasi begleitet oder der Wunsch oder das auch erklärt Was heißt das?

00:30:14: Und nervt jetzt nur diese Tausch der EHWA oder weiß ich warum?

00:30:18: und macht das Sinn.

00:30:20: Ich glaube, dass Bedürfnis hören wir immer wieder und es ist auch etwas, was wir uns vornehmen sollten tatsächlich da einfach intensiver zu unterstützen.

00:30:31: Warnia, ich weiß nicht wie ist es bei dir in der Klinik oder bei euch auch in der In-der-Kissherstellung schon was, was bewegt, oder?

00:30:39: Ja absolut also... Ich meine unsere Kunden und Krankenhäuser per se haben wir mit der Gematik bis dato.

00:30:47: Ja, nicht regelmäßigen Austauschung Kontakt sage ich jetzt mal ganz viel wird ja auch über die DKG immer kommuniziert eben repräsentativ dann auf die Krankenhäuser steht.

00:30:58: aber es würde da gar nicht von Macht sprechen wollen sondern von einer Rolle.

00:31:03: Ich glaube Tobi du hast das gerade gesagt ne?

00:31:06: Die Rolle muss einfach sein dass jemand Verantwortung übernimmt.

00:31:11: Und das hatte in den letzten Jahren einfach gefehlt, muss man ehrlich sagen auch eine Zertifizierungsstelle die einheitlich ist.

00:31:19: Standardisierung kann ja nur Standardisierung sein wenn sich jeder daran hält.

00:31:22: Interop kann nur funktionieren wenn sich jede daran hält.

00:31:24: deswegen finde ich es auch super wichtig und richtig was jetzt im Gesetz steht Und selbst unsere Bundesgesundheitsministerin spricht von Stabilität der TI.

00:31:35: Das kann nur funktionieren, wenn es jemanden gibt, der das Ganze mit steuert und deswegen glaube ich dass die Rolle der Gematik eine verantwortliche Rolle sein wird.

00:31:50: Das sehe ich grundsätzlich als richtig, wenn es daneben diese verlässlichen Rahmenbedingungen gibt.

00:31:54: Planungssicherheit geht aber gleichzeitig und das möchte ich trotzdem einmal ganz klar sagen darfst du nicht dazu führen dass Digimatik irgendwie zum Innovationshemmnis würde oder dass kein Wettbewerb mehr stattfinden darf.

00:32:05: die Aufgabe muss es eben sein Rahmensetzen aber nicht den Wett Bewerb zuersetzen.

00:32:11: Und deswegen glaube Ich Wenn alle das gleiche Verständnis davon haben Gibt's da gar nicht so viel Machtgefüge, sondern es geht um Stabilität.

00:32:22: und vor allem in diesen aufregenden Zeiten wo wir sehr viel parallele Stemmenisten alle zusammen Betriebaufricht erhalten.

00:32:31: Und das können wir nur gemeinsam schaffen und wenn die Gematik das im Auge behält und Vorgaben gibt wie das standardisiert passieren kann dann immer gerne.

00:32:40: Annette du zuckst?

00:32:42: Genau.

00:32:43: Ich wollte auch sagen, so eine Art Lotsenfunktion fände ich da halt wichtig, dass wir irgendwie was haben an das wir uns erhalten können, wo man auch weiß, wo ich nachfragen kann wenn nicht eine Frage habe und genau, dass es einfach ja so nahbarer Partner...

00:33:03: Bevor wir uns dem anderen Gesetz nochmal widmen müssen wir noch mal den Technikanteil rein spielen, nochmal kurz zu dem Punkt vorhin.

00:33:11: Ich glaube nämlich eher, dass wir auch gar nicht über Macht reden sondern über die Android-Plattform.

00:33:18: Also eine Open Source Plattform, vielleicht gematzt dann eher beisteuert.

00:33:22: Wir sehen ja jetzt schon wie fleißig die Kolleginnen auf GitHub und Co sind Und ich glaube das wird der Part.

00:33:28: Das heißt ist gar nicht innovationshemmend.

00:33:33: weiter öffnen und Beispiele geben, damit würde ich diese Rolle auch abschließen.

00:33:39: Und schauen was bringt uns denn zum Beispiel das Beitragsstabilisierungsgesetz?

00:33:44: Das GEDIC ist etwas über Digitalisierung.

00:33:48: Tobi gibt es beim Beitrag Stabilisierung jetzt überhaupt digitale Regelungen.

00:33:55: Das ist weniger und wir trauen uns es, das hier trotzdem anzusprechen.

00:34:00: Obwohl Menschen aus dem Klinik und im ambulanten Bereich dabei sind weil's natürlich glaube ich keinen Punkt ist an der Theorrania, der besonders viel Freude macht was darauf und zukommt an Regelungen.

00:34:14: Vielleicht ist eben die Frage aber auch Der Spardruck wird höher.

00:34:18: Ich glaub dass haben alle verstanden Und Es gibt die verschiedensten Regelungen eben Dinge einzusparen.

00:34:25: vielleicht gehen wir gar nicht in die einzelnen tatsächlich Bereiche, sondern eben auch die Frage was das für Klinikbetreiber bedeutet oder für dich gleiche Annette.

00:34:36: Aber vielleicht meint ihr ja auch dass es etwas sein kann, was nochmal Digitalisierung vorantreibt weil man einfach noch effektiver werden muss, was man auch nicht alleine schafft.

00:34:47: deswegen haben wir diese Dinge E-Power und Überweisung angesprochen.

00:34:50: aber diese übergreifende Zusammenarbeit besteht, bei allem Zweifel vielleicht dann doch auch eine Hoffnung funke, dass es eben durch neue Prozesse und Digitalisierung sich verbessert.

00:35:07: Rania, vielleicht kannst du das aus der Blickwinkelklinik nochmal die Hoffnung verteilen?

00:35:12: Die Hoffnung?

00:35:14: Annette was?

00:35:16: Nee Spaß!

00:35:16: Also ich glaube ja... Ich habe den Padkost ja so ein bisschen damit angefangen.

00:35:24: Wir versuchen ja an verschiedenen Ecken und Enden aus stationärer Sicht mit unseren Kunden einen Weg zu finden, wie man richtig priorisiert.

00:35:33: Und dass das nicht immer ganz leicht fällt vor allem wenn so enorme Summen an Einsparungen genannt werden die dann am Endeffekt vor allem den Alltag eines praktizierten Leistungsanbringenden treffen.

00:35:51: Nicht immer einfach und es hat auch nichts mit Zahlen zu tun, sondern dahinter stecken ja auch immer Menschen.

00:35:56: Und ich glaube dass man da eben das mal mitdenken muss und auch die Kommunikation mit denken muss und hier halt gewillt Beispiel fest machen.

00:36:11: Eine Auswirkung von dem BistabG, wenn wir uns jetzt die PPR-Zweihnull anschauen, es gab jetzt in den letzten Jahren irgendwie ganz viel Verpflichtungen, mögliche Pönalisierung

00:36:22: etc.,

00:36:23: unsere Kunden haben gemeinsam mit uns einen Weg gefunden das super erfolgreich auch nach draußen zu bringen und jetzt in dem Entwurf oder beziehungsweise in dem Gesetz ist es halt wieder unmittelbar davon getroffen.

00:36:36: Das heißt, dass der Gesetzgeber eben vorsieht von dieser verpflichtende Anwendung irgendwie Abstand zu nehmen.

00:36:42: auf der eine Seite ganz viel Unsicherheit an.

00:36:45: der Theater hat das am Anfang schon gesagt Niemand weiß jetzt so genau wohin's geht und Am Ende des Tages wird es jetzt darum gehen wie kommunizieren wir Was?

00:36:56: Und an wehen?

00:36:58: und diese Fragen stellen uns natürlich jetzt seit fünf Tagen seitdem das So final ist vor in Kraft treten werden wir natürlich schauen, dass wir unsere Kunden da mitnehmen und sagen.

00:37:10: Welche Aspekte hier getroffen werden?

00:37:12: Wir brauchen auch nicht darüber sprechen das ich weiß gar nicht.

00:37:15: In sehr Jahrzehntausend vierundzwanzig waren glaube ich.

00:37:18: Ich lügen sechzig Prozent oder sowas betroffene von Insolvenzen.

00:37:23: Ich glaube es war ein Sechsundsechzig prozenten von der gemeinsamen Krankenhäuse an ab hundert Betten war hatten da irgendwie Verluste geschrieben.

00:37:30: Sparen war noch nie ein Rennbord für den Klinikalltag.

00:37:36: Jetzt wird es aber glaube ich nochmal ein bisschen ernster und jetzt wird es halt darum gehen, dass wir das gemeinsam mit den Kunden gemeinsam aber auch im BVITG versuchen.

00:37:47: da so'n bisschen

00:37:50: die Stimmung

00:37:53: zu... Wenn es möglich ist, aber ich weiß nicht wie ihr das im Anwohner-Sektor und du vor allem als Leistungsverbringende siehst.

00:38:01: Ja also was bei mir ankommt so was also was man fühlt ist dass einem irgendwie komplett die Wertschutzung seiner Arbeit damit genommen wird.

00:38:13: Also einem wird quasi gesagt macht das besser und macht das billiger.

00:38:18: So ja weil das ist zu teuer.

00:38:22: Ich glaube, wir haben alle verstanden

00:38:24: das

00:38:25: es zu teuer ist und dass der Outcome zu schlecht ist.

00:38:28: Der Weg wie es jetzt quasi auferlegt wird und vor allen Dingen auch den Kollegen auferlegt wird ist einfach – du sagst es gerade schon kommunikativ?

00:38:38: Und vielleicht in einer Ausgestaltung dazu will ich gar nicht so viel sagen….

00:38:45: Das ist was Gefühltes und natürlich dann auch etwas Realistisches, weil was haben wir gesehen im letzten Jahr?

00:38:50: Also neu jetzt ist ja gerade so die Zeit wo man auf die Zahlen vom letzten Jahr bekommt.

00:38:54: Was der Scheuer-Badrater einem sagt... ...was die Personalkosten angeht, was die Raumkosten angehen, was all diese Dinge angeht.

00:39:01: Und da haben wir unfassbare Steigerung.

00:39:03: also da muss man wirklich richtig schlucken, was einfach genau die Manpower angeht.

00:39:11: Und dann kommt sowas, wo gesagt wird okay es gibt jetzt weniger Geld ihr bekommt weniger Geld.

00:39:15: Ihr sollt aber eigentlich noch mehr leisten.

00:39:18: und wir haben unsere Mitarbeiter die auch alle am Rande der Verzweifelung sind weil natürlich auch Prozesse fehlen, weil natürlich Strukturen fehlen.

00:39:25: Weil einfach auch die Wünsche von den Patienten an uns herangetragen werden.

00:39:30: ja was man noch alles machen müsste oder was das ist auf so vielen unterschiedlichen Ebenen nicht was Positives, was da ankommt.

00:39:40: Was einem einfach den Job, den man macht und wir sind ja alle angetreten nochmal – das habe ich am Anfang auch schon mal gesagt – um Menschen in Gesundheit zu machen.

00:39:49: Um der Gesellschaft zu helfen, dass wir irgendwie besser sein können.

00:39:59: Und das kann man glaube ich in diesem Rahmen mit diesem Gefühl schlecht produzieren.

00:40:06: Und ich glaube, da wird man niemanden noch zusätzlich mitnehmen auf so eine Reise die wir ja eigentlich brauchen.

00:40:12: und eigentlich brauchen wir irgendwie Optimismus glaub ich um was zu verbessern und nicht das Gefühl dass alle quasi einen drüber kriegen und dann zu erwarten ist es hinterher besser wird.

00:40:23: also da finde ich einfach den Ansatz so falsch.

00:40:26: Unproblem verstehe!

00:40:28: Also ich finde das Grundproblem müssen wir angehen?

00:40:30: Das ist unweichlich ist so, ja?

00:40:35: Aber dieser Weg ist eigentlich absurd.

00:40:38: Und auch ein bisschen

00:40:39: widersprüchlich wenn ich das noch ergänzen darf weil auf der einen Seite wird mir dazu getrimmt innovativ zu sein und zu digitalisieren was ja nicht per se von vorneherein heißt dass man einspart weil Digitalisierung an sich erst natürlich erstmal ein Aufwand den man betreiben muss und Innovation machen muss.

00:40:59: und ich glaube dass das einfach.

00:41:03: Also ich habe jetzt die Frage nicht gehört, welche Software ist innovativ von Klinikgeschäftshörungen?

00:41:09: Sondern eher was ist wo verlieren wir mehr Geld.

00:41:13: Wo verlieren wie mehr Zeit?

00:41:14: Wo verliern wir mehr Erlöse?

00:41:16: und es ist schwierig da gegenzusteuern wenn gleich wir natürlich immer schauen dass wir mit Digitalisierung und den Maßnahmen die wir schaffen natürlich zu entlasten Und da würden wir uns natürlich auch wünschen in Zukunft, dass es für Digitalisierung und Innovation einfach auch Geld gibt.

00:41:35: Weil das war bis dato außer das KZG einfach nicht der Fall.

00:41:39: neben den ganzen Sparmaßnahmen muss man ja auch schauen wie man das dann auch umsetzt.

00:41:43: Gut!

00:41:44: Dann schwenken jetzt nochmal zu den Apotheken.

00:41:47: einfach mal weil das das dritte Gesetz war was wir aufgegriffen haben.

00:41:51: und Tobi die Frage da an dich ist das ein digitalgesetz?

00:41:55: Zumindest stehen digitale Dinge drin und ich greif noch mal auf, was ihr gerade gesagt habt.

00:42:00: Auf der einen Seite steht irgendwo wie müsst jetzt was es sagt noch besser werden aber dabei günstiger?

00:42:05: Ja Aber Es muss uns auch irgendwie die Mittel ja in die Hand gegeben werden.

00:42:12: Du hast gesagt Förderung für Innovationen Und tatsächlich erleben wir jetzt hier in dem Bereich Schon dass auch tatsächlich neue Wege mit drinnen sind Anette, sonst war es ja auch immer so gegeneinander.

00:42:28: Wer impft jetzt mit den Apotheken und wer da auf dem Blutdruck messen und solche Sachen?

00:42:33: Und da ist tatsächlich mal was gelungen jetzt.

00:42:36: Da würde mich auch eure Meinung noch interessieren.

00:42:38: Wir erleben sie jeden Tag.

00:42:39: Wir haben dort die Mediweiß-Telemedizinboxen das jetzt in Apothecken Ärzte und Apotheker zusammenfinden und gemeinsam quasi den Patienten versorgen Und tatsächlich auch beide ihre Leistungen abrechnen dürfen und es kein Gegenteil mehr ist, sondern tatsächlich auch eine Form der Entlastung.

00:43:00: Zumindest das was wir jeden Tag hören und für den Patienten ganz spannend.

00:43:05: Anders vielleicht fangen wir mit dir an.

00:43:08: könntest du dir denn vorstellen assistierte Telemedizin in Apotheken durchzuführen und dann ganz normal über die Gebührenordnung abzurechnen?

00:43:16: Ist das etwas was du sagst?

00:43:19: ja das bringt uns in eine gute Richtung.

00:43:21: Also erst mal finde ich es gut, wenn Sektoren miteinander arbeiten.

00:43:26: Weil wir arbeiten hier alle am gleichen Ziel.

00:43:28: ja also Wir wollen Patienten versorgen Gesundheitsversorgung gestalten das heißt da gehören alle zu und da gehören die Apotheker meiner Meinung nach ganz elementar mit ins Boot.

00:43:41: Ich find ist schwierig wieder genau wie die andere Geschichte über ein Gesetz sowas zu regeln, ohne dass wir vorher vernünftig im Austausch waren.

00:43:49: Weil das nehme ich tatsächlich nicht wahr, obwohl ich viel unterwegs bin und natürlich ist alles gut was unsere Versorgung besser macht.

00:43:59: aber wir brauchen halt eigentlich erstmal eine vernünftige Plattform noch dazu, wo wir dann auch alle zusammenarbeiten.

00:44:06: Also wenn es jetzt eine Parallelwelt gibt in der der Apotheker dann auch noch mit ist, dann habe ich nicht nur noch das Krankenhaus und noch den Facharzt sondern auch noch den Apothekern mit, dann wird irgendwann werden so viele Kanäle dass sich sie einfach nicht mehr überblicken kann und ich gar nicht mehr weiß, wo mein Patient wie mit wem worüber gesprochen hat.

00:44:24: ja?

00:44:24: Und wenn das geregelt ist und wir wissen wer mit wemen wann und wo war und was schon getan hat, dann wird ein Schul raus.

00:44:33: Vorher

00:44:34: schwierig.

00:44:36: Ob deine Frage zu antworten?

00:44:38: Ich wäre auf jeden Fall bereit.

00:44:39: ich bin immer bereit mit allen zusammenzuarbeiten.

00:44:42: wir brauchen dafür nur eine gute Abstimmung.

00:44:44: also haben es tatsächlich auch schon geschafft auch mit Technologien von Freddy zusammen dass wir aus laufenden Telemedizin Sitzungen das der Telemediziner Ärztin Arzt live auf die EPA und die EML zugreifen konnte.

00:44:59: Und damit tatsächlich dann auch Informationen zusammenbekommen hat, das geht im Moment noch nicht in allen Konstellationen.

00:45:05: Pop II wird nochmal ein Extrathema sein, Freddy glaube ich, aber solche Dinge also da sieht man vielleicht ein bisschen auch das Gesetz.

00:45:13: dann dass es uns zumindest gelingen muss Gesetze gut miteinander zu kombinieren.

00:45:17: Das was wir ganz am Anfang besprochen haben, EPA und bessere Zugriffe gemeinsam Plattformen, auch EML zusammenarbeiten.

00:45:29: Rania ist es etwas was euch in der Klinik auch irgendwie tangiert mit der assistierten Telemedizin oder Telemedizin insgesamt?

00:45:36: Was da jetzt angesetztes Vorlagen ist?

00:45:38: Ich glaube ich kann das noch unterstreichen was Anzeigrad gesagt hat und du auch so ein bisschen zusammengefasst habt je mehr Zusammenarbeit sektorenübergreifend desto besser, je mehr Informationsfluss Dass du besser, auch das mit dem Übergarten ins Tier, dass Patienten und Patienten eben versorgt werden.

00:45:56: Das kann ich nur unterstreichen.

00:45:58: und auf den ersten Blick klingt es natürlich bei so einem Apothekengesetz nicht nach Klinik.

00:46:02: aber insbesondere die Schnittstelle in der Versorgung ist das was uns natürlich betrifft.

00:46:07: Und wenn... Insbesondere in der Entlassmedikation sehen wir diese ganze Cross Loop Medication jetzt auch noch im DGMP.

00:46:17: Also kurz um Ja, es betrifft uns ob wir jetzt als Kishersteller oder Herstellende hier darauf zurückgreifen werden.

00:46:27: Es ist wieder eine Sache von Priorisierung und Innovation weil das steht aus der Frage ein innovativer Ansatz den ich persönlich sehr begrüße weil ich denke genau das kann die Zukunft sein.

00:46:42: Es wird aber in der Realität wahrscheinlich daran scheitern, dass es viele, viele Pönalisierungen bei anderen Vorhaben.

00:46:50: Wir haben heute nur zwei genannt GDG und BSTAPG.

00:46:53: Dann kommt jetzt noch die Notfallreform Da kommt eine Primärversorgungsinitiative Und dann kommt natürlich sowas wie Medivals super gelegen auf der anderen Seite.

00:47:04: Und da möchte ich jetzt auch vielleicht noch Einsatz zu verlieren, sehen wir in der Realität das unser Bundeskanzler sich hinstellt und Krankschreibungen nicht mehr möglich macht, nicht mehr telefonisch möglich macht.

00:47:15: Dann kann ich mir nicht vorstellen was es dann die Digitalisierungsschiene wahrscheinlich noch unmöglich wird irgendwas zu machen.

00:47:21: also Ich glaube dass es sehr schnelllebig sein wird.

00:47:25: Meine Hoffnung ist dass wir innovativ werden und dass wir sowas wie ihr Tobi solche innovativen Ansätze weiter verfolgen können und dann bitte auch so, dass es die Daten zur richtigen Zeit des richtigen Patienten an richtigen Worts sind.

00:47:39: Wir mit!

00:47:40: Und wir sehen... Es ist ganz schön viel los und wir sollten vielleicht den Podcast und die Wünsche an verschiedenen Stellen dann auch vorspielen.

00:47:51: Ja aber zumindest können Gesetze auf was bewirken und ich glaube wichtig ist das eben tatsächlich was du auch gesagt hast Annette und Ranja diese Praxisnähe einfach noch, auch da ist und diese Umsetzungsmöglichkeit.

00:48:09: Ja wir sind am Ende angekommen.

00:48:12: gefühlt könnten wir noch Stunden mit euch weiter sprechen und ich glaube wir müssen das unbedingt fortsetzen wenn dann in zwei bis drei Monaten die nächsten Regelungen vor der Tür stehen und in der Zwischenzeit glaube ich sollten wir gucken dass für die Prozesse weiter verbessern, das habe ich mitgenommen in den verschiedenen Bereichen und wir reden ja schon seit gefühlt fünfundzwanzig Jahren drüber intersektorale Zusammenarbeit verbessern.

00:48:42: Und dass wir dort einfach in der Zwischenzeit stark an der Technologie arbeiten mit der Gematik zusammen so wie ihr es auch ganz toll macht oder?

00:48:53: Ich glaube, das sollten wir als Aufgabe nochmal mitnehmen.

00:48:59: tollen Menschen, die jeden Tag am Patienten arbeiten.

00:49:02: Da wirklich gut an die Hand nehmen oder?

00:49:04: Ja wir werden das wie ausprägen und allen helfen!

00:49:06: So ich glaube besser kann man einen Ende des Podcasts nicht zusammenfassen.

00:49:12: Wir bedanken uns ganz ganz herzlich Anette und Rania für eure Zeit und eure Einblicke Und auch die Einsichten und dann freuen wir uns unbedingt auf die Fortsetzung.

00:49:24: Danke euch

00:49:26: Vielen vielen Dank Bis bald, bleibt gesund.

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